13h 50min…
… lagen heute zwischen Uni-Ankunft und Aufbruch zur Heimfahrt.
Merke: oft kann man sich den Tag nur selbst retten.

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
… lagen heute zwischen Uni-Ankunft und Aufbruch zur Heimfahrt.
Merke: oft kann man sich den Tag nur selbst retten.
Nun sind mehrere Kinder in einem ICE kollabiert, weil die Klimaanlage ausfiel (via fefe). Ich erinnere mich noch daran, dass wir in einem normalen Intercity bei Ausfall der Klimaanlage mal Plätze in der ersten Klasse und Freigetränke bekamen.
Die Bahn baut auch immer mehr ab o.O
Zusammen schlagen die chromium-threads doch etwas aus der Art…
EDIT: Screenshots
Update: Midori, ein schlanker, nicht ganz so hungriger Browser, der wie Chromium auf webkit basiert
Ich mag den ja sehr gerne, aber vermisse Themes -.-

Soo nun mag ich auch mal zum Thema WM schreiben:
Nach dem Sieg gegen England, mit Pfosten, Querlatte und Linienrichter auf unserer Seite, scheint mir doch die höchste Signifikanz der Ergebnisse aus meiner Sicht klar zu sein:
Von den 10 letzten Turnierspielen der deutschen Nationalmannschaft, habe ich die 8 gewonnenen mit denselben Menschen am selben Ort gesehen, die anderen beiden mit anderen an anderen Orten. Da ich am Samstag leider nicht unter den als gut bekannten Bedingungen gucken kann: Wer bringt wo der deutschen Nationalmannschaft Glück? Anders gefragt: Wo kann ich mit wem erfolgsoptimiert schauen?
Ach und zum Thema Vuvuzelas: das hier ist genau meine Meinung
P.S.: Nein, so wirklich glaube ich nicht dran. Aber es macht Spaß, dass es immer wieder passt
Eine merkwürdige Beobachtung:
Mein raid schafft lokal nach /dev/null rund 150 MByte/s lesen (gemessen bei einer 200 MByte-Datei mit dd)
Mein Gigabit-LAN schafft laut der synthetischen Benchmarks iperf und netio übereinstimmend gut 900 MBit/s.
Warum schaffe ich dann sowohl mit ssh als auch mit nfs unter gleichen Bedingungen (lesen aus raid, schreiben nach /dev/null auf dem anderen Rechner) nur 50, maximal 60 MByte/s?
Bei ssh ist der sendende Rechner immer unter 100% CPU-Last, was ja vermuten läßt, dass der AMD-Dualcore mit dem Verschlüsseln nicht hinterher kommt. Bei NFS dagegen bleibt er unter 50% – der Quadcore auf der Gegenseite langweilt sich erst recht. Falls jemand eine Idee hat, wo die halbe Übertragungsbandbreite hin ist (TCP-Stack haben die Benchmarks ja ebenfalls) und vor allem, wie ich sie wiederbekomme, möge er sie mir bitte mitteilen
Nachtrag: Dateien mit cat | pv | netcat rübergejagt schaffen im schnitt 76 MByte/s, was sich so verteilt, dass es meist etwas über 80 sind, jedoch ab und an kurz auf 40 einbricht. Dennoch ein gutes Stück entfernt von den 110 MByte/s, die das Netzwerk angeblich schafft.
Nachtrag 2: Da Anmerkungen zum Protokoll-Overhead kamen:
Theoretical maximum TCP throughput on GigE without using jumbo frames:
(1500-20-20-12)/(1500+14+4+7+1+12)*1000000000/1000000 = 941.482 Mbps
( http://sd.wareonearth.com/~phil/net/overhead/ )
Liegt irgendwo bei 118 MByte/s, wovon ich doch etwas weit entfernt bin, 100 sollten doch eigentlich drin sein…
Ich wollte jetzt auch mal meinen Server mit nagios monitoren, und bin mit diversen Websites auch relativ weit gekommen. Dennoch weigerte sich der http-webserver check eine geraume Zeit erfolgreich zu sein, obgleich er von der Konsole aus funktionierte. Die wesentlichen Änderungen dazu noch einmal hier (Ubuntu 10.04):
in /etc/nagios-plugins/config/http.cfg musste ich mir zunächst ein IPs und Ports (und nur IPs und Ports!) unterstützendes Command schreiben:
======
# ‘check_http_with_port’ command definition
define command{
command_name check_http_with_port
command_line /usr/lib/nagios/plugins/check_http -I ‘$ARG1$’ -p ‘$ARG2$’
}
======
Nun musste ich es noch in /etc/nagios3/conf.d/services_nagios2.cfg
statt des ursprünglichen Aufrufs entsprechend einsetzen:
======
# check that web services are running
define service {
hostgroup_name http-servers
service_description HTTP
check_command check_http_with_port!127.0.0.1!32121
use generic-service
notification_interval 0 ; set > 0 if you want to be renotified
}
======
Und schwupps ging es. Damit auch die Trends richtig und sofort mit dem nächsten Nagios-Neustart angeigezeigt werden habe ich noch in /etc/nagios3/nagios.cfg
2 Zeilen auf folgende Werte verändert:
======
log_rotation_method=m
======
und
======
log_initial_states=1
======
Wenn man SpiegelOnline Glauben schenkt, was die Sparmaßnahmen betrifft, ereilt einen das blanke Grauen:
- beim Arbeitsministerium bei Hartz 4 oder den Renten: klar, denen die eh fast nichts haben und denen, die ihr ganzes Leben für den Lebensabend geschuftet haben, kann mans ja wegnehmen
- beim Verkehrsministerium sollen die Ausgaben für Schienennetz und Straßen sollen reduziert werden: Weil deren Zustand ja auch sooo unwichtig ist o.O
- beim Gesundheitsminiterium der Zuschuss zu den gesetzlichen Krankenkassen: da dann aber der Beitragssatz von 14,9% auf 16,4% steigt, wo ist – für den Bürger – der Unterschied zu Steuererhöhungen? Richtig, vernachlässigbar.
Positiv anzumerken ist dennoch, dass beim Rüstungsetat gekürzt werden soll und der Bildungsetat wohl auch nicht gekürzt wird. Aber was sich als eigentliche Frage stellt: sind kaputte Straßen und Schienen, sinkende Renten und ein noch höherer Armutssatz (man mag es schönreden, da einen letzteres mglw. nicht selbst betrifft, aber man sieht das Leid oft genug) es wert, als Preis für das Ausbleiben von Steuererhöhungen gezahlt zu werden? Und wer finanziert nochmal tausende Kurzarbeitsbetrüger, Spekulanten und kränkelnde EU-Staaten (wobei ich schon eher für letzteres bin, dann sollens eben die MwSt mal wieder anfassen)?
Wo da noch eine Verhältnismäßigkeit sein soll, erschließt sich mir einfach nicht…
(Und wehe irgendjemand will nochmal >=19% MwSt auf Bücher, der wird nie wiedergewählt^^)
Wie einige von euch wissen, war ich ja vom 9.-16. März in Japan. Bisher hatte ich nicht die Zeit gefunden, also hole ich das jetzt nach
Von der Hinreise habe ich noch ein (etwas gekürztes) analoges log abgetippt:
10:00 (MEZ) Bremen Hbf: Umstieg in Linie 6
10:30 (MEZ) Bremen Airport: Von einer einsamen Frau hinter einem der Lufthansa-Schalter gabs die Karten. Der Flughafen ist fast ausgestorben. Erstmal Frühstück mit *Kaffee* ™ jagen.
11:15 (MEZ) Bremen Airport, Kontrolle am Lufthansa-Gate: Keine Flüssigkeiten > 100ml an Bord von in EU startenden Flügen erlaubt. Den Vorschlag des Personals, das in 30 Minuten auszutrinken, mit Hinweis auf das Verhältnis 50-cent-Getränk zu Flugpreis dankend abgelehnt.
11:49 (MEZ) Bremen Airport, vor Gate V-Z: Machine aus München landet, Gäste steigen aus, Flugzeugt wird gereinigt und betankt
12:19 (MEZ) Bremen Airport, Gate Z: Fluegzeug kann jetzt betreten werden
12:30 (MEZ) Bremen Airport, Airbus A320-200, Flug LH367: Startvorbereitungen, Sicherheitsvorführungen durch das Personal, Fluggast auf anderer Gangseite will auch nach Tokio, kann auch kein japanisch ![]()
12:40 (MEZ) Bremen Airport, Airbus A320-200, Flug LH367: Das Flugzeug verlässt seine Parkposition pünktlich
12:45 (MEZ) Bremen Airport, Startbahn, Airbus A320-200, Flug LH367: Take-Off, gewisser Adrenalin-Kick
13:55 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Landebahn, Airbus A320-200, Flug LH367: Nach Böen im Landeanflug erstaunlich sanfte Landung
14:15 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Passport Control Gates G -> H: Um von den G-Gates zu den H-Gates zu kommen, durfte ich den Reisepass vorzeigen
14:35 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International,Gate H38/39: Aufbau der Führungsbänder für Boarding-Schlangen
15:15 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International,Gate H38/39: Flugzeug bereit zum Betreten
15:18 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Airbus A340-600, Flug LH714: Es gibt Touchscreens an allen Sitzen – juchhu!
15:40 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Airbus A340-600, Flug LH714: Verlassen der Parkposition
16:12 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Startbahn, Airbus A340-600, Flug LH714: Durchsage vom Kapitän: Voriges Flugzeug hat Vögel gerammt, die könnten runtergefallen sein und wenn unsere Triebwerke die ansaugen, dann … (dramatische Pause) … ist das nicht so gut. Jedenfalls wird die Startbahn noch “poliert”. Yeeha, sowas will man als Fluggast doch gerne hören, das beruhigt ja *ungemein* ![]()
16:16 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Startbahn, Airbus A340-600, Flug LH714: Take-Off
16:40 (MEZ) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Reiseflughöhe erreicht
17:30 (MEZ) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Es gibt Snacks, *Kaffee* ™ und so langsam dämmert es draußen.
19:00 (MEZ) Irgendwo im Himmel über Moskau, Airbus A340-600, Flug LH714: Abendbrot über Moskau, weit weniger romantisch, als es klingt; Sushi + Schnitzel mit Reis und Gewürzen + Tiramisu -> für Flugzeugverhältnisse hats super geschmeckt, war wirklich gut.
19:30 (MEZ) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Nun gibt es Einreisedokumente und erste Instruktionen zur Einreise: Trotz neuem Reisepass werden später am Flughafen in Tokio nochmal Fingerabdrücke genommen, nochmal ein Foto gemacht. Wtf, 1984? Und lustige Dokumente darf man da ausfüllen: Reisegrund, Angehörige, Beruf, Menge mitgeführten Bargelds, dass man keine illegalen Importe mitführt (Fleisch ist ein illegaler Import – gut, die letzte Minisalami habe ich im Flughafen Tokio noch vor der Kontrolle gegessen – was für Trottel
) etc. – Was tut man nicht alles, um sich Träume zu erfüllen!
20:30 (MEZ) Irgendwo im Himmel über Jekaterinburg, Airbus A340-600, Flug LH714: Zum vierten Mal Getränke, davon das dritte Mal *Kaffee* ™
21:00 (MEZ) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Das Flugzeug hat ja ein ganzes WC-Center mit 6 Toiletten und Getränke+Snacks-zum-Mitnehmen-Nische
21:25 (MEZ) Irgendwo im Himmel nördlich von Nowosibirsk, Airbus A340-600, Flug LH714: 1h Nickerchen halten
Anm.: MEZ == UTC+1
9:45 (UTC+9) Irgendwo im Himmel über Wladiwostok bzw. Sapporo, Airbus A340-600, Flug LH714: Man riecht Brötchen und *Kaffee* ™
9:55 (UTC+9) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Lecker Frühstück: Mini-Bratwurst, Spiegelei und Rösti (jeweils auf Flugzeugniveau, also noch ganz gut essbar) und *Kaffee* ™
10:40 (UTC+9) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Reiseflughöhe verlassen, Landeanflug auf Tokio
11:20 (UTC+9) Tokio, Narita International Airport, Airbus A340-600, Flug LH714: gut gelandet
11:40 (UTC+9) Tokio, Narita International Airport, Passport Control: Kontrolle wie vorher angekündigt
11:45 (UTC+9) Tokio, Narita International Airport, Luggage Inspection: Rucksäcke werden Aufgemacht, große Sachen rausgenommen und druntergeschaut
11:50 (UTC+9) Tokio, Narita International Airport, Information Desk: Nach Geldautomaten gefragt, mit der Sparkassenkarte gibts nur bei Citibank-Automaten was (Gebühr: 7 Euro / Transaktion)
12:20 (UTC+9) Tokio, Narita International Airport, Skyliner Ticket Counter: Fahrkarte für den Skyliner + 2-Tage-Ticket Metro: 2400 ¥ (Yen) [Anm.: Skyliner selbst kostet 1920 bis zur Metro, Limited Express braucht 15 min länger und kostet 950 bis zur Metro, ein Tagesticket für die Metro kostet ohne dieses spezielle Angebot 710. Kurs war rund 1:125.]
13:42 (UTC+9) Tokio, Ueno Keisei Station: Umsteigen in Metro, recht problemlos
~14:30 (UTC+9) Tokio, Akasaka / Aoyama-ichiome, Hotel Asia Center of Japan: Check-in problemlos, ähnlich wie in den wenigen deutschen Hotels, in denen ich bisher war
Bemerkenswertes von der Rückreise:
2 Klos im A340 kaputt, 2 Sitze (fixiert mit Panzertape) im A320 kaputt, suuper Technik!
Der Pilot von München nach Bremen brachte folgende Sprüche:
“Bei Start und Landung werden wir die Kabinenbeleuchtung abdunkeln. Falls sie lesen möchten, halten wir Streichhölzer und Kerzen bereit. Alternativ können sie auch die Leselampen über ihren Sitzen verwenden.
(später)
Wir werden pünktlich in Delmenhorst landen.
(später)
Wir beginnen jetzt mit dem Landeanflug auf Wildeshausen Nord.
(später)
Untersuchungen der Luftfahrtunternehmen haben ergeben, dass Passagiere das Flugzeug nicht verlassen können, bevor die Flugbegleiter die Türen geöffnet haben. Da dies auch für sie das sicherste ist, bleiben sie deshalb bitte angeschnallt, bis das Flugzeug seine endgültige Parkposition erreicht hat.”
Nun aber zu Japan selbst:
Ich war
am Fuji-san,
in Yokohama,
im Tokyo National Museum in Ueno,
in den Roppongi Hills,
von wo aus man den Tokio Tower sehen konnte,
und im Hibiya Park.
Außerdem gabs lecker Essen,
was schönes zum trinken,
tolles Wetter,
und schnelle Züge.
Es hat alles viel Spaß gemacht und war zudem sehr interessant.
Der Pontifex Maximus Paranidia hat auch in der Uni zugeschlagen: die zentralen Server wurden vor einiger Zeit gesperrt. Fühlte sich da niemand sonst an X3 erinnert?
( Quelle: http://status.informatik.uni-bremen.de/ )
Zusammenhang zu X3:
Kurz darauf wieder eine Sequenz: Wie der argonische Nachrichtensender mitteilt haben die Kha’ak einen Großangriff auf einen Paranidensektor gestartet. Die Paraniden geben den “Zweiäugigen” die Schuld dafür und sperren daraufhin ihre zentralen Sektoren für Nicht-Paraniden.
( Quelle: http://www.x3reunion.game-infoz.de/story.html#spionage )