williger Rekrut <= böser Killerspieler?!
Als ich gerade auf gulli einen Bericht über die GamesCOM las (war dieses Jahr leider verhindert), wurde ich mal so richtig sauer: Im Absatz neben dem ersten Bild steht, dass (wie ich auch letztes Jahr in Leipzig bei der GamesConvention und in Hannover bei der CeBit sah) die Bundeswehr wieder einen Stand dort hatte. Gut, anundfürsich ist es ja recht naheliegend, dass ein Teil von uns Kriegsspielespielern wohl ganz gerne mit echtem Gerät herumspielen möchte, somit das ein idealer Ort für die Nachwuchswerbung der Bundeswehr ist. Aber sowas staatlich bezahlt zulassen, und auf der anderen Seite entsprechende Spiele staatlich verbieten wollen – das passt für mich vorne und hinten mal wieder nicht zusammen. Aber im Staat gilt ja folgender Grundsatz: linke Hand weiß ja eh nicht, was rechte tut (und ja, in bestimmen Bereichen ist das verdammt gut so), und Teufelshörnern (in dieser Metapher: Bundeswehr) ist die Existenz von Rattenschwänzen (in dieser Metapher: Innenministerkonferenz) ja auch nicht bekannt. Warum auch. Dann müsste man ja vielleicht drüber reden und sich auf eine der beiden Linien einigen. Nenene. So viel Stress und am Ende keinen Erfolg bei der Durchsetzung der eigenen Position – zumindest für eine der Seiten – Das wird man sich nicht geben.
[Anm.: ich mag nicht ausschließen, dass einzelne Innenminister und viele Soldaten sogar ganz okay sind. Aber die Entscheidungsträger solcher Aktionen sind irgendwie beschränkt. Geistig. Meiner Meinung nach.]

