Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Gigabit-LAN

Eine merkwürdige Beobachtung:

Mein raid schafft lokal nach /dev/null rund 150 MByte/s lesen (gemessen bei einer 200 MByte-Datei mit dd)

Mein Gigabit-LAN schafft laut der synthetischen Benchmarks iperf und netio übereinstimmend gut 900 MBit/s.

Warum schaffe ich dann sowohl mit ssh als auch mit nfs unter gleichen Bedingungen (lesen aus raid, schreiben nach /dev/null auf dem anderen Rechner) nur 50, maximal 60 MByte/s?

Bei ssh ist der sendende Rechner immer unter 100% CPU-Last, was ja vermuten läßt, dass der AMD-Dualcore mit dem Verschlüsseln nicht hinterher kommt. Bei NFS dagegen bleibt er unter 50% – der Quadcore auf der Gegenseite langweilt sich erst recht. Falls jemand eine Idee hat, wo die halbe Übertragungsbandbreite hin ist (TCP-Stack haben die Benchmarks ja ebenfalls) und vor allem, wie ich sie wiederbekomme, möge er sie mir bitte mitteilen :-)

Nachtrag: Dateien mit cat | pv | netcat rübergejagt schaffen im schnitt 76 MByte/s, was sich so verteilt, dass es meist etwas über 80 sind, jedoch ab und an kurz auf 40 einbricht. Dennoch ein gutes Stück entfernt von den 110 MByte/s, die das Netzwerk angeblich schafft.

Nachtrag 2: Da Anmerkungen zum Protokoll-Overhead kamen:

Theoretical maximum TCP throughput on GigE without using jumbo frames:
(1500-20-20-12)/(1500+14+4+7+1+12)*1000000000/1000000 = 941.482 Mbps

http://sd.wareonearth.com/~phil/net/overhead/ )

Liegt irgendwo bei 118 MByte/s, wovon ich doch etwas weit entfernt bin, 100 sollten doch eigentlich drin sein…



Nagios

Ich wollte jetzt auch mal meinen Server mit nagios monitoren, und bin mit diversen Websites auch relativ weit gekommen. Dennoch weigerte sich der http-webserver check eine geraume Zeit erfolgreich zu sein, obgleich er von der Konsole aus funktionierte. Die wesentlichen Änderungen dazu noch einmal hier (Ubuntu 10.04):

in /etc/nagios-plugins/config/http.cfg musste ich mir zunächst ein IPs und Ports (und nur IPs und Ports!) unterstützendes Command schreiben:
======
# ‘check_http_with_port’ command definition
define command{
command_name check_http_with_port
command_line /usr/lib/nagios/plugins/check_http -I ‘$ARG1$’ -p ‘$ARG2$’
}
======

Nun musste ich es noch in /etc/nagios3/conf.d/services_nagios2.cfg
statt des ursprünglichen Aufrufs entsprechend einsetzen:
======
# check that web services are running
define service {
hostgroup_name http-servers
service_description HTTP
check_command check_http_with_port!127.0.0.1!32121
use generic-service
notification_interval 0 ; set > 0 if you want to be renotified
}
======

Und schwupps ging es. Damit auch die Trends richtig und sofort mit dem nächsten Nagios-Neustart angeigezeigt werden habe ich noch in /etc/nagios3/nagios.cfg

2 Zeilen auf folgende Werte verändert:

======

log_rotation_method=m

======

und

======

log_initial_states=1

======



Alles Gutti?

Ich mochte den Guttenberg ja nicht, aber so langsam wird er mir sympathisch:

[...]Derzeit werde ein Abbau von 250.000 auf 150.00 Mann geprüft, berichten das “Hamburger Abendblatt” und die “Stuttgarter Zeitung”. Die Blätter berufen sich auf Bundeswehr- und Koalitionskreise. Auch nach Angaben der “Bild”-Zeitung wird zudem eine Aussetzung der Wehrpflicht geprüft.[...]

(Quelle: SpiegelOnline)

a) ich frage mich, wann die vergessene 0 jemandem dort auffällt – wobei ich persönlich stark für nur 15.000 bin :-)   (waschechte Berufssoldaten, nicht Wehrdienstleister – im Kriegsfall müssten wir sowieso alle ran oder werden von den “eigenen” erschossen)

EDIT: ham se mittlerweile korrigiert.

b) ja, die BLÖD ist nun wirklich keine Quelle. Aber der Satz war einfach zu schön…



Kürzungen? Wo denn?

Wenn man SpiegelOnline Glauben schenkt, was die Sparmaßnahmen betrifft, ereilt einen das blanke Grauen:

- beim Arbeitsministerium bei Hartz 4 oder den Renten: klar, denen die eh fast nichts haben und denen, die ihr ganzes Leben für den Lebensabend geschuftet haben, kann mans ja wegnehmen

- beim Verkehrsministerium sollen die Ausgaben für Schienennetz und Straßen sollen reduziert werden: Weil deren Zustand ja auch sooo unwichtig ist o.O

- beim Gesundheitsminiterium der Zuschuss zu den gesetzlichen Krankenkassen: da dann aber der Beitragssatz von 14,9% auf 16,4% steigt, wo ist – für den Bürger – der Unterschied zu Steuererhöhungen? Richtig, vernachlässigbar.

Positiv anzumerken ist dennoch, dass beim Rüstungsetat gekürzt werden soll und der Bildungsetat wohl auch nicht gekürzt wird. Aber was sich als eigentliche Frage stellt: sind kaputte Straßen und Schienen, sinkende Renten und ein noch höherer Armutssatz (man mag es schönreden, da einen letzteres mglw. nicht selbst betrifft, aber man sieht das Leid oft genug) es wert, als Preis für das Ausbleiben von Steuererhöhungen gezahlt zu werden? Und wer finanziert nochmal tausende Kurzarbeitsbetrüger, Spekulanten und kränkelnde EU-Staaten (wobei ich schon eher für letzteres bin, dann sollens eben die MwSt mal wieder anfassen)?

Wo da noch eine Verhältnismäßigkeit sein soll, erschließt sich mir einfach nicht…

(Und wehe irgendjemand will nochmal >=19% MwSt auf Bücher, der wird nie wiedergewählt^^)



Eine wirklich coole Sache

ist ja die Konsolenvariante von xkcd anlässlich des ersten Aprils. Sie bleibt laut Angabe des Javascripts weiter unter http://www.xkcd.com/unixkcd/ erhalten.



Die Zeugen Jehovas werden modern

Zumindest haben sie diesen Flyer, den ich vor ein paar Tagen im Briefkasten hatte, passend zur Gier der modernen Menschheit formuliert.

Anm.: Nein, kein Aprilscherz…



Nihon – 日本

Wie einige von euch wissen, war ich ja vom 9.-16. März in Japan. Bisher hatte ich nicht die Zeit gefunden, also hole ich das jetzt nach :-)

Von der Hinreise habe ich noch ein (etwas gekürztes) analoges log abgetippt:

10:00 (MEZ) Bremen Hbf: Umstieg in Linie 6
10:30
(MEZ) Bremen Airport: Von einer einsamen Frau hinter einem der Lufthansa-Schalter gabs die Karten. Der Flughafen ist fast ausgestorben. Erstmal Frühstück mit *Kaffee* ™ jagen.
11:15 (MEZ) Bremen Airport, Kontrolle am Lufthansa-Gate: Keine Flüssigkeiten > 100ml an Bord von in EU startenden Flügen erlaubt. Den Vorschlag des Personals, das in 30 Minuten auszutrinken, mit Hinweis auf das Verhältnis 50-cent-Getränk zu Flugpreis dankend abgelehnt.
11:49 (MEZ) Bremen Airport, vor Gate V-Z: Machine aus München landet, Gäste steigen aus, Flugzeugt wird gereinigt und betankt
12:19 (MEZ) Bremen Airport, Gate Z: Fluegzeug kann jetzt betreten werden
12:30 (MEZ) Bremen Airport, Airbus A320-200, Flug LH367: Startvorbereitungen, Sicherheitsvorführungen durch das Personal, Fluggast auf anderer Gangseite will auch nach Tokio, kann auch kein japanisch :-)
12:40 (MEZ) Bremen Airport, Airbus A320-200, Flug LH367: Das Flugzeug verlässt seine Parkposition pünktlich
12:45
(MEZ) Bremen Airport, Startbahn, Airbus A320-200, Flug LH367: Take-Off, gewisser Adrenalin-Kick
13:55 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Landebahn,
Airbus A320-200, Flug LH367: Nach Böen im Landeanflug erstaunlich sanfte Landung
14:15 (MEZ)
München, Franz-Josef-Strauß International, Passport Control Gates G -> H: Um von den G-Gates zu den H-Gates zu kommen, durfte ich den Reisepass vorzeigen
14:35 (MEZ)
München, Franz-Josef-Strauß International,Gate H38/39: Aufbau der Führungsbänder für Boarding-Schlangen
15:15 (MEZ)
München, Franz-Josef-Strauß International,Gate H38/39: Flugzeug bereit zum Betreten
15:18 (MEZ)
München, Franz-Josef-Strauß International, Airbus A340-600, Flug LH714: Es gibt Touchscreens an allen Sitzen – juchhu!
15:40 (MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Airbus A340-600, Flug LH714: Verlassen der Parkposition
16:12
(MEZ) München, Franz-Josef-Strauß International, Startbahn, Airbus A340-600, Flug LH714: Durchsage vom Kapitän: Voriges Flugzeug hat Vögel gerammt, die könnten runtergefallen sein und wenn unsere Triebwerke die ansaugen, dann … (dramatische Pause) … ist das nicht so gut. Jedenfalls wird die Startbahn noch “poliert”. Yeeha, sowas will man als Fluggast doch gerne hören, das beruhigt ja *ungemein* :-)
16:16 (MEZ)
München, Franz-Josef-Strauß International, Startbahn, Airbus A340-600, Flug LH714: Take-Off
16:40 (MEZ) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Reiseflughöhe erreicht
17:30 (MEZ)
Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Es gibt Snacks, *Kaffee* ™ und so langsam dämmert es draußen.
19:00 (MEZ)
Irgendwo im Himmel über Moskau, Airbus A340-600, Flug LH714: Abendbrot über Moskau, weit weniger romantisch, als es klingt; Sushi + Schnitzel mit Reis und Gewürzen + Tiramisu -> für Flugzeugverhältnisse hats super geschmeckt, war wirklich gut.
19:30 (MEZ)
Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Nun gibt es Einreisedokumente und erste Instruktionen zur Einreise: Trotz neuem Reisepass werden später am Flughafen in Tokio nochmal Fingerabdrücke genommen, nochmal ein Foto gemacht. Wtf, 1984? Und lustige Dokumente darf man da ausfüllen: Reisegrund, Angehörige, Beruf, Menge mitgeführten Bargelds, dass man keine illegalen Importe mitführt (Fleisch ist ein illegaler Import – gut, die letzte Minisalami habe ich im Flughafen Tokio noch vor der Kontrolle gegessen – was für Trottel :-) ) etc. – Was tut man nicht alles, um sich Träume zu erfüllen!
20:30 (MEZ) Irgendwo im Himmel über Jekaterinburg, Airbus A340-600, Flug LH714: Zum vierten Mal Getränke, davon das dritte Mal *Kaffee* ™
21:00 (MEZ)
Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Das Flugzeug hat ja ein ganzes WC-Center mit 6 Toiletten und Getränke+Snacks-zum-Mitnehmen-Nische
21:25 (MEZ)
Irgendwo im Himmel nördlich von Nowosibirsk, Airbus A340-600, Flug LH714: 1h Nickerchen halten
Anm.: MEZ == UTC+1
9:45 (UTC+9)
Irgendwo im Himmel über Wladiwostok bzw. Sapporo, Airbus A340-600, Flug LH714: Man riecht Brötchen und *Kaffee* ™
9:55
(UTC+9) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Lecker Frühstück: Mini-Bratwurst, Spiegelei und Rösti (jeweils auf Flugzeugniveau, also noch ganz gut essbar) und *Kaffee* ™
10:40
(UTC+9) Irgendwo, Airbus A340-600, Flug LH714: Reiseflughöhe verlassen, Landeanflug auf Tokio
11:20
(UTC+9) Tokio, Narita International Airport, Airbus A340-600, Flug LH714: gut gelandet
11:40
(UTC+9) Tokio, Narita International Airport, Passport Control: Kontrolle wie vorher angekündigt
11:45
(UTC+9) Tokio, Narita International Airport, Luggage Inspection: Rucksäcke werden Aufgemacht, große Sachen rausgenommen und druntergeschaut
11:50 (UTC+9)
Tokio, Narita International Airport, Information Desk: Nach Geldautomaten gefragt, mit der Sparkassenkarte gibts nur bei Citibank-Automaten was (Gebühr: 7 Euro / Transaktion)
12:20 (UTC+9)
Tokio, Narita International Airport, Skyliner Ticket Counter: Fahrkarte für den Skyliner + 2-Tage-Ticket Metro: 2400 ¥ (Yen) [Anm.: Skyliner selbst kostet 1920 bis zur Metro, Limited Express braucht 15 min länger und kostet 950 bis zur Metro, ein Tagesticket für die Metro kostet ohne dieses spezielle Angebot 710. Kurs war rund 1:125.]
13:42 (UTC+9) Tokio, Ueno Keisei Station:
Umsteigen in Metro, recht problemlos
~14:30 (UTC+9)
Tokio, Akasaka / Aoyama-ichiome, Hotel Asia Center of Japan: Check-in problemlos, ähnlich wie in den wenigen deutschen Hotels, in denen ich bisher war

Bemerkenswertes von der Rückreise:

2 Klos im A340 kaputt, 2 Sitze (fixiert mit Panzertape) im A320 kaputt, suuper Technik!
Der Pilot von München nach Bremen brachte folgende Sprüche:
“Bei Start und Landung werden wir die Kabinenbeleuchtung abdunkeln. Falls sie lesen möchten, halten wir Streichhölzer und Kerzen bereit. Alternativ können sie auch die Leselampen über ihren Sitzen verwenden.
(später)
Wir werden pünktlich in Delmenhorst landen.
(später)
Wir beginnen jetzt mit dem Landeanflug auf Wildeshausen Nord.
(später)
Untersuchungen der Luftfahrtunternehmen haben ergeben, dass Passagiere das Flugzeug nicht verlassen können, bevor die Flugbegleiter die Türen geöffnet haben. Da dies auch für sie das sicherste ist, bleiben sie deshalb bitte angeschnallt, bis das Flugzeug seine endgültige Parkposition erreicht hat.”

Nun aber zu Japan selbst:

Ich war

am Fuji-san,

in Yokohama,

im Tokyo National Museum in Ueno,

am Sensoji-Tempel in Asakusa,

in den Roppongi Hills,

von wo aus man den Tokio Tower sehen konnte,

und im Hibiya Park.

Außerdem gabs lecker Essen,

was schönes zum trinken,

tolles Wetter,

20 Grad am späten Nachmittag

und schnelle Züge.

Es hat alles viel Spaß gemacht und war zudem sehr interessant.



Sperrung der zentralen Systeme

Der Pontifex Maximus Paranidia hat auch in der Uni zugeschlagen: die zentralen Server wurden vor einiger Zeit gesperrt. Fühlte sich da niemand sonst an X3 erinnert?

( Quelle: http://status.informatik.uni-bremen.de/ )

Zusammenhang zu X3:
Kurz darauf wieder eine Sequenz: Wie der argonische Nachrichtensender mitteilt haben die Kha’ak einen Großangriff auf einen Paranidensektor gestartet. Die Paraniden geben den “Zweiäugigen” die Schuld dafür und sperren daraufhin ihre zentralen Sektoren für Nicht-Paraniden.

( Quelle: http://www.x3reunion.game-infoz.de/story.html#spionage )




CeBit – alle Jahre wieder

Die CeBit war wieder mal ein bisschen wie jedes Jahr: ganz nett, aber wenig neues.

2 Sachen sollen dennoch erwähnt werden:

Der Stand, der am ehesten so dreist war, wie man ihn erwarten würde, war der von google:

big google is watching you

big google is watching you

Und ich hab (meist nur auf Nachfrage) viele Stifte bekommen:

ergatterte, verschiedene Stifte

ergatterte, verschiedene Stifte

Von denjenigen, die ich doppelt oder dreifach bekam, gehen die überschüssigen (oben) demnächst wohl in StugA-Eigentum über.

Stifte (inkl. doppelte)

Stifte (inkl. doppelte)



Grandiose Kehrtwende oder Pyrrhussieg?

Ich weiß nicht, ob ich mich über das konkrete Urteil der Karlsruher Richter freuen soll. Sicher, es könnte viel schlimmer aussehen. Während die eine noch feiert, will der andere schon eine verfassungskonforme Neuauflage des Gesetzes. Hoffen wir, dass die Frau sich als standhaft in der Politik der ruhigen Hand erweist.

Wobei das nicht der eigentliche Grund dafür ist, dass die Freude beinahe im Halse stecken bleibt (könnte ja schließlich halbwegs gut ausgehen), auch wenn es damit zusammenhängt. Das Hauptproblem ist die im Urteil genannte grundsätzliche Zulässigkeit einer Erhebung der Vorratsdaten.

Einschlägige

Blogs

und

Nachrichtenmagazine

sehen das ebenfalls als Pyrrhussieg. Wobei das Witzigste ist: es wird vom Herren Westerwelle als Sieg der Liberalen bezeichnet.

“Der FDP-Parteivorsitzende und Vizekanzler Guido Westerwelle lobte das Urteil und seine Partei: „Ich finde es hervorragend, dass Liberale dieses Urteil erstritten haben“, sagte der Außenminister.”

Im Gegenzug schreibt fefe:

An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Guido Westerwelle, der das Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung praktisch im Alleingang selber erstritten hat. Jedenfalls scheint er das zu glauben: [...]

Ohne die prominente Unterstützung durch FDP, Grüne und Linke wäre es enorm schwieriger gewesen, die Aufmerksamkeit so auf das Thema zu lenken. Genauso wichtig waren aber die 35.000 Einzelkläger, unter Garantie weder alle noch mehrheitlich Liberale, wohl aber zu einem nicht unbedeutenden Anteil. Worauf ich hinaus will: Alle “gewinnen” (wenn man es so nennen will) zusammen, aber jeder will wieder den Sieg für sich. Traurig.

Nunja, Kopf in den Sand hilft nicht: und weiter gehts. Zum AK Vorrat bleibt zu sagen: Wir ham’ noch lange nicht genug. (Disclaimer: Die Onkelz haben ein paar gute Lieder, die ich ich auch dann hören werde, wenn extremistische Kreise sie ebenfalls hören/hörten – wobei ich mich von diesen Kreisen natürlich distanziere.)